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Auto oder Side-by-Side? PH Sport präsentiert Dakar-Unikat

16. Jul. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 377 mal gelesen
Auto oder Side-by-Side? PH Sport präsentiert Dakar-Unikat
Die Grenzen zwischen Auto-Buggy und SSV verschmelzen mit dem PH Sport Zéphyr, gebaut für den Motorsport

Die französische Motorsport-Schmiede [ PH Sport ] ist vielen bereits aus dem WRC Rallysport bekannt. Seit 2016 sorgten die Franzosen für Aufsehen, als sie einen Teil der ehemaligen Peugeot-Werks 2008 DKR und 3008 DKR Prototypen übernahmen und deren Einsatz in Eigenregie "mit Containern voll Ersatzteilen" auf der Dakar Rally und Co. weiterführte. Zum Vergleich: Volkswagen stampfte damals alle verbliebenen Dakar Race-Touareg ein oder steckte sie in Museen - man wollte keine Werks-Fahrzeuge in Kundenhänden sehen. Als "Spass" restauriert PH Sport nebenbei alte Dakar-Werks Citroen aus den frühen 90ern - weil man es kann.



Nun sorgt PH Sport erneut für Aufsehen: Mit einem Rally-Buggy im Auto-Design. Aber es ist kein Auto. Oder doch? Genau genommen ist es ein SSV. Aber wir müssen kurz ausholen: Sogenannte "Side-by-Sides" (SSV) haben sich vom klassischen Golf-Cart zum Motorsport-Vehikel gemausert. Doch keiner reglementiert das und so kann ein SSV aussehen wie ein Quad mit Lenkrad oder eben ein halbes Auto - es müssen aber immer 2 Sitze nebeneinander sein (es gibt aber auch schon Viersitzer).

Ist ein Side-by-Side ein Auto oder SSV? Keine einheitliche Lösung

Um etwas Ordnung zu schaffen, kategorisierte die Dakar Rally die kleinen SSV in eine SSV-Klasse, die grossen SSV in die Auto T3 (Leichtgewicht, Buggies) Klasse. Die FIA ordnet grössere SSV als Quasi-Autos in die Klasse T3 ein, dafür ist diese Klasse auf 130 km/h limitiert. Auf Lizenz-freien Rallys gelten SSV als SSV, es gibt aber auch Rallys (wie die Merzouga Rally), bei denen SSV als grosse Quads mitlaufen. Es ist also kompliziert, die Szene ist darüber zerstritten. Zu neu ist die Kategorie SSV.



PH Sport hat nun unter absoluter Ausnutzung des Reglements T3-P (das sich ständig ändert) etwas (fast) neues geschaffen: Den "Zéphyr". Sieht aus wie ein Auto, ist aber ein leichtes SSV das auf einem Can Am Maverick X3 basiert. Mittels Carbon und Gitterrohrrahmen will man damit eine konkurrenzfähige Lösung für den Offroad-Motorsport bieten: Man kann mit den Grossen mithalten, zahlt aber nur den Preis eines Mittelklasse-Autos.

Der Zéphyr ist ein knallhartes Motorsportgerät für Dakar und Co

Der 2,10 Meter breite Zéphyr ist ein reines Motorsport-Gerät: 3-Wege BOS-Dämpfer, ultraleichte Federn, Hightech-Elektronik, Sitze und Verkleidung aus Carbon, 130-Liter Tank. Damit bringt das kleine Biest nur 900 Kilogramm auf die Waage - inklusive Ersatzreifen. Dafür stehen zwei BF Goodrich Modelle mit 14 oder 15 Zoll zur Auswahl. Über weitere technische Daten wurde noch nichts bekannt - allerdings hat schon ein serienmässiges Can Am X3 satte 154 PS.



Nach ausgiebigen Tests in Frankreich und Abu Dhabi will PH Sport den Zéphyr erstmals auf der Dakar Rally 2020 in Saudi Arabien einsetzen - Kunden können wählen, ob sie das Fahrzeug nur mieten oder komplett kaufen möchten. PH Sport bietet für alle Rallys auf Wunsch einen kompletten Rally-Service an.

"Mit dem Zéphyr bringen wir das aktuell höchstentwickelte SSV in den Motorsport," berichtet Bernard Piallat, PH Sport Manager. "Wir haben all unsere Motorsport- und Dakar-Erfahrung in dieses Projekt gesteckt und möchten damit ein erschwingliches Motorsport-Fahrzeug anbieten, das mit den Auto-Prototypen der T1-Klasse mithalten kann. Das ist auch eine tolle Chance für den Nachwuchs."

hs/schekahn | Fotos: PH Sport, MCH, Can Am



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