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Breslau Rally: 25 Jahre Special - Vater und Sohn und Scania

18. Feb. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 1545 mal gelesen
Breslau Rally: 25 Jahre Special - Vater und Sohn und Scania
Grün-oranger Rallye Truck Scania der Cottbuser Niedergesäss Familie im aktuellen Design

25 Jahre Rallye Breslau Polen. In der zweiten Halbzeit des ersten Breslau-Jahrzehntes profitierte der deutsche Offroad-Amateursport gegenseitig: Der "Europa Trucktrial" hatte seine Hoch-Zeit und sogar Live-Berichte bei Eurosport, ergo gab es viele Teilnehmer, deren schwere Trucks aufgrund ihrer Geländegängigkeit auch für die einstige "Extrem-Klasse only" Breslau bestens geeignet waren.

Niedergesäss war Europa- und Deutscher Meister im Truck Trial

So erwischte es eines Tages auch den Cottbuser Lackierer Peter Niedergesäss, der mit seinem Truckteam bereits Deutscher- und Europa-Meister im Truck Trial geworden war. Als Auto- und Lkw-Lackierer aus Passion waren seine Trucks auch schon beim Truck-Trial ein Hingucker, also musste es für die Breslau etwas Besonderes sein. Das Team baute sich einen Scania komplett neu zum Rallytruck auf und versah ihn mit einem traumhaften, handlackierten Airbrush - das gegen Ende der Rallye nicht selten fast komplett zerkratzt wurde. Der Truck war so auffällig, das die damaligen Veranstalter seine Silhouette sogar in das Rallye-Logo aufnahmen.



Fuhr man anfangs noch mit Führerhaus und lediglich einer Blende als Aufbau, nahm man sich im Laufe der Jahre die grossen Dakar-Trucks zum Vorbild und spendierte dem Rallye-Scania einen leichten Designer-Aufbau. Und auch der Scania wandelte sich technisch im Laufe der Zeit. Vom Serien-Sechszylinder wechselte man bald auf einen V8-16-Liter Motor mit über 700 PS, auch Fahrwerk und Statik des sehr hohen Trucks wurden immer weiter verbessert.

Wenn man heute einen Breslau-Fan fragt "Welche Farbe hat der Scania" wird wohl jeder antworten: "Grün". Aber dem war nicht immer so. Den Einstieg zelebrierte man noch in blau, wechselte dann auf Silber, kurzzeitig auf Rot und dann erst auf Grün.

Blau. Silber. Rot. Grün. Der Scania hatte schon viele Farben

Pilot Peter Niedergesäss und Navigator Markus, Peter´s Sohn, wollten unbedingt einen Breslau-Sieg. Ganz oder gar nicht. Man kam an oder reiste früh ab - oder brach sich sogar mal eine ganze Vorderachse. Doch der Erfolg lockte, 2008 reichte es dann schliesslich zum Sieg bei den schweren Trucks.



Einige Jahre fuhr man fast in jeden Jahr, startete auch auf dem 'Germany Rally Trial', der 'Baja Deutschland' und einmal sogar auf der Wüstenrally 'El Chott', bei der man den schweren Scania (seinerzeit in silber) prompt in den Dünen auf die Seite legte. Warum immer nur Amateursport und nicht Dakar? "Das lässt unser Betrieb nicht zu" meinte Peter Niedergesäss einmal.

Zum Gedenken an den einstigen Rallye-Mitbegründer Klaus Leihener ging man 2014 nach 5 Jahren Pause wieder an den Start. Ein bisher einziges Revival. Doch Peter und sein Sohn Markus sind nicht aus der Welt, im Gegenteil. Mit aufwändigen Auf- und Umbauten wie z.B. einem Sauna-Truck (!) geistern beide immer wieder mal durch die Presse. Und wer weiss, vielleicht sind beide ja eines Tages zurück auf der Breslau. Ganz gemäss deren Motto "Wenn der Vater mit dem Sohne"...

hs/rbi | Fotos: RBI, marathonrally.com



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