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Dakar 2020: Er tut es doch - Fernando Alonso fährt Dakar

20. Aug. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 1517 mal gelesen
Dakar 2020: Er tut es doch - Fernando Alonso fährt Dakar
Will es nun doch wagen - der spanische Ex Formel 1 Weltmeister Fernando Alsonso fährt die Dakar

Ob er sich damit einen Gefallen tut? Spätestens seit seinem Test mit Toyota Gazoo Werkspilot Giniel de Villiers (der gemeinsam mit dem Deutschen Dirk von Zitzewitz die Dakar gewann) in Namibia im März diesen Jahres kochte die Gerüchteküche: Ex-Formel-1 Pilot Fernando Alonso wird die Dakar 2020 in Saudi Arabien fahren. Gerüchten zufolge startet er mit Ex-Motorrad-Sieger Marc Coma als Navigator, offiziell wurde über den Beifahrer allerdings noch nichts bekannt.

Rundstreckenfahrer hatten im Rallyraid Sport selten Erfolg

Alonso selbst sah an einer Dakar-Teilnahme zuerst keinen Sinn, dementierte bis zuletzt. Und sind wir ehrlich, die Erfahrung zeigte bisher, das Rundstreckenfahrer im Rallysport fast immer versagten (eine Ausnahme ist z.B. Jean-Louis Schlesser), während Rallyfahrer bei einem Wechsel in den Rundstreckensport sofort Glanzzeiten hinlegten. Nun will es der ehemalige Formel-1 Weltmeister tatsächlich wagen: Toyota Gazoo bestätigte am 20. August den Start auf der Dakar Rally 2020.



"Ich freue mich sehr, mein Abenteuer mit Toyota Gazoo fortzusetzen," sagt der Spanier. "Gemeinsam haben wir so viel erreicht, seit ich im November 2017 zum ersten Mal einen Toyota fuhr: Die beiden Siege in Le Mans, den Gewinn der Langstrecken-Weltmeisterschaft und den Fahrertitel mit meinen Teamkollegen Sébastien und Kazuki." Alonso gilt nicht gerade als bescheiden, hat das Ziel, der beste Motorsportler in so vielen Bereichen wie möglich zu werden. Ob es auch im Rallysport gelingt? Gegenüber dem Rundstreckensport ist der Rallyraid-Sport die absolute Königsklasse im Motorsport...

Die Tests im Frühjahr haben Alonso ein gutes Gefühl gegeben

"Ich habe Anfang des Jahres einen Vorgeschmack auf den Rallyraid-Sport bekommen und es hat mir ein gutes Gefühl gegeben," sagt Alonso. "Ich wusste, das es eine ganz andere Erfahrung mit einer steilen Lernkurve sein würde, aber der Toyota Hilux fühlte sich einfach grossartig an. Er gab mir schnell viel Selbstvertrauen und ich verbesserte mich mit jeder Runde. Ich freue mich sehr auf die nächsten Trainigs-Monate, den Hilux besser kennenzulernen und die Zusammenarbeit mit dem Team. Ich habe immer gesagt, das ich neuen Herausforderungen in verschiedenen Disziplinen nachgehen möchte, und ich bin in einem grossartigen Team, um das zu erreichen."



Für Fernando Alonso steht jetzt ein intensives Trainingsprogramm auf dem Plan. Dabei will man in Europa, Afrika und dem Nahen Osten testen. Auftakt ist die "Harrismith 400" Rally in Südafrika im Rahmen der Südafrikanischen Rallyraid Meisterschaft SACCS vom 13. bis 14 September, allerdings wird der Spanier hier ausserhalb der Wertung fahren.

Bis zur Dakar sollen ab September massiv Tests gefahren werden

Ihm zur Seite steht in Südafrika das Gazoo-Werksteam, das in Europa von der belgischen Rennschmiede Overdrive betreut wird. Alonsos Trainer wird wie bereits bei den ersten Tests Giniel de Villiers sein, der dem Spanier zuvor "einen langen Weg zum Lernen, aber eine Position um die Platz 20" prophezeite. Die grösste Hürde für Alonso dürfte allerdings das Durchhaltevermögen sein... Während man im Rundstreckensport bereits nach ein paar Stunden nach Hause kann, muss er auf einer Dakar 14 Tage lang täglich bis zu 12 Stunden und länger hinter dem Lenkrad sitzen.



"Bei den Tests hatte Fernando nicht nur viel Spass, sondern konnte sich kontinuierlich verbessern," sagt Toyota Gazoo Teamchef Glyn Hall. "Er kam vorbereitet zum Test und war bereit, alles aufzunehmen, was wir ihm zeigten. Rallyraid ist neu für Fernando, doch ich bin sicher, das er die Fähigkeiten und den Willen hat, diese Herausforderung zu meistern. Ich bin zuversichtlich, das wir gut mit Fernando zusammenarbeiten können, um sein Selbstvertrauen in solchen Wettbewerben in den nächsten Monaten aufzubauen." Wir sind gespannt - es darf gewettet werden.

hs/schekahn | Fotos: Toyota Gazoo





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