Dakar 2020: Toyota bestätigt Alonso und vier Werksteams

25. Oct. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 337 mal gelesen
Dakar 2020: Toyota bestätigt Alonso und vier Werksteams
Sie werden wieder fliegen - Toyota Gazoo hat vier offizielle Werksteams für die Dakar Rally 2020 angekündigt

Nun ist es ganz offiziell: Toyota Gazoo wird - neben zahlreichen Privatiers mit Overdrive-Kundenfahrzeugen - mit vier Toyota Hilux als offizielles Team auf der Dakar Rallye 2020 in Saudi Arabien vertreten sein. Neben den Titelverteidigern Nasser Al-Attiyah (Qatar) und Mathieu Baumel (Frankreich) schickt das Team Giniel de Villiers (Süd Afrika) mit Navigator Alex Haro (Spanien), Bernhard Ten Brinke (Holland) mit Tom Colsoul (Belgien) sowie Fernando Alonso (Spanien) mit seinem Landsmann und mehrfachem Dakar-Sieger auf dem Motorrad - Marc Coma - in die härteste Rallye der Welt.



Vor allem Alonso hatte zuletzt wegen der unglücklichen Teilnahme auf der "Rallye Du Maroc" an einem Dakar-Start gezweifelt. Der zweifache Gewinner der 24 Stunden von Le Mans, amtierende Langstrecken-Weltmeister, zweifache Formel-1 Weltmeister und Daytona-Sieger startet 2020 erstmals auf der Dakar - und erst zum zweiten mal auf einer Marathonrally. Der Spanier will verschiedene Motorsportdisziplinen ausprobieren und so ein noch "kompletterer" Rennfahrer werden.



An seiner Seite nimmt Marc Coma als Navigator Platz, eine weitere spanische Motorsport-Legende mit sechs FIM Cross Country Weltmeistertiteln und fünf Siegen bei der Dakar in der Motorrad-Klasse. Beide treten somit in einer für sie neuen Disziplin des Motorsports an. Das talentierte Duo arbeitet und trainiert bereits seit August in Europa, Afrika und dem Nahen Osten. Die Spanier haben dabei ihre geplanten Trainingskilometer mehr als verdoppelt und sind in Süd Afrika sogar in Wertung angetreten, obwohl nur ein Gast-Start ausserhalb der Wertung geplant war.



Für Nasser Al Attiyah und Giniel de Villiers ist die Sache hingegen klar: Sie fahren um den Gesamtsieg. Für Giniel de Villiers übrigens eine Premiere: Erstmals tritt er ohne seinen langjährigen deutschen Navigator Dirk von Zitzewitz an. Beide arbeiteten seit der Volkwagen Race-Touareg Ära zusammen und konnten - wie Al Attiyah - ihre erste Dakar im VW gewinnen. Bereits im vergangenen Jahr verkündete man, getrennte Wege zu gehen - fuhr dann allerdings nochmal die Dakar 2019. Von Zitzewitz startete zwischendurch mit dem Saudi Arabier Yazeed Al Rajhi in einem privaten Overdrive Toyota, bereitete zudem eine eigene Karriere mit einem Side-by-Side (SSV) vor - diese Pläne wurden aber nach einem schweren Unfall auf der "Hungarian Baja" im August gestoppt, der Norddeutsche befindet sich immer noch in der Reha.



Alle vier Teams treten mit einem in Süd Afrika gebauten Toyota Hilux an, der seit Jahren konsequent weiterentwickelt wird. Erst 2018 brachte man einen komplett neu entwickelten Pickup auf die Dakar, mit der man dann in diesem Jahr gewinnen konnte. "In Einklang mit der Toyota Philosophie, immer bessere Autos bauen zu wollen, hat das Team das Fahrzeug seitdem weiter perfektioniert" - sagen die Japaner selbst. Der Hilux verfügt über Einzelradaufhängung, Allradantrieb und einen 5,0-Liter V8-Saugmotor.

hs/schekahn | Fotos: Toyota, Gazoo, Motorpics





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