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Mitsubishi L200 Triton Sport South Racing feierte Einstand

4. Sep. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 572 mal gelesen
Mitsubishi L200 Triton Sport South Racing feierte Einstand
Der Erste seiner Art - Neuer Mitsubishi L200 Triton Sport von South Racing auf der Dos Sertoes Brasilien

Lange Zeit hatte Mitsubishi den Rallyraid-Sport dominiert, hält heute noch alle Sieg-Rekorde auf der legendären Rally Dakar. Dann wurde es ruhig um die Marke. Mitsubishi Brasilien probierte es noch mehrfach mit einem ASX Rallyraid, in Spanien setzte man zur Dakar 2019 eine Mitsubishi Eclipse Cross Hülle auf einen spanischen Sodicar mit BMW-Motor. Aber der eigentliche Mitsubishi-Spirit war dahin.

Brasilien-Star Spinelli fährt bei Auto-Premiere prompt auf den 3. Platz

Nun gibt es aber Piloten, die unbedingt mit Mitsubishi fahren wollen - vor allem wenn sie Helden auf der grössten brasilianischen Rally, der "Dos Sertoes" sind, die alljährlich durch den brasilianischen Dschungel führt. Mitsubishi ist hier nicht nur Sponsor, sondern stellt auch die meisten Fahrzeuge - im Form von speziellen L200 / Triton Pickups, die in Brasilien für den südamerikanischen Markt hergestellt werden.



Bekanntester Mitsubishi-Verfechter und Pilot ist der Brasilianer Guilherme Spinelli. Er gewann die "Dos Sertoes" in 2003, 2004, 2010 und 2014, nahm zudem von 2009 bis 2016 an der Dakar Rally teil - fiel hier aber neben einem Platz 10 im Jahr 2010 und Platz 9 im Jahr 2011 immer wieder aus, obwohl er neben Mitsubishi fast alle (mietbaren) Fahrzeuge testete, so u.A. BMW und Mini aus der deutschen Rennschmiede X-raid.

Der Mitsubishi L200 Triton Sport neueste Entwicklung aus Süd Afrika

Auf der jüngst beendeten Dos Sertoes 2019 feierten Spinelli und sein Navigator Youssef Haddad einen 3. Platz - bei der Premiere eines neuen Fahrzeuges: Dem Mitsubishi L200 Triton Sport aus dem Hause South Racing. "Vor einem Jahr sassen wir in Brasilien und hatten die Idee zum L200 Sport," berichtet Scott Abraham von South Racing, dessen Team sich in jüngster Zeit u.A. mit dem Ford Ranger Rally einen Namen gemacht hatte.



"Nach einem Jahr der Entwicklung und Konstruktion war die Rally in Brasilien nun die Premiere unseres neuen Autos," berichtet Abraham. Der Mitsubishi L200 Triton Sport wird in Zusammenarbeit mit WCT-Engineering in Süd Afrika entwickelt - dem Ursprungsland zahlreicher erfolgreicher Rally-Pickups wie dem Nissan Navara oder aktuellen Hallspeed-Gazoo-Overdrive Toyota Hilux. Das Auto wurde zuvor nur kurz in Süd Afrika und Brasilien getestet, umso mehr freut man sich über den ersten Erfolg. "Dies ist die neue Generation von T1 (Prototypen) Autos, die South Racing in Zukunft anbietet," so Scott Abraham.

Optisch noch das alte Modell, Motor von Ford - aber das ist irrelevant

Einen kleinen Haken hat der L200 allerdings: Er basiert optisch noch auf dem alten Modell. Aber das ist nur optische Makulatur, denn eigentlich ist der L200 Triton Sport kein richtiger Mitsubishi. Das Fahrzeug basiert auf einem neu entwickelten Gitterrohrrahmen, wie er auch schon ähnlich für den Ford Ranger eingesetzt wurde. Auch der Motor stammt von Ford: Unter der Haube arbeitet ein 5-Liter Ford-Coyote V8-Benziner aus dem Mustang, der 350 PS leistet und ein Drehomoment von 570 Nm bei 3.900 U/Min stemmt. Geschaltet wird der Allradler mit einem Sadev SC90 Sechsgang-Renngetriebe, mit einem Reiger-Fahrwerk und auch Teilen aus der Toyota-Schmiede Hallspeed soll der Pickup für 190 km/h Rennspeed gut sein.



"Der L200 Triton Sport hat sich als fantastisches Auto erwiesen, vielen Dank dafür" schwärmt Navigator Youssef Haddad nach der Rally Dos Sertoes. "Es ist zweifellos das beste Auto, das wir je gefahren sind!" Diese Aussage könnte für Überraschungen sorgen - sehen wir hier einen neuen Toyota Hilux Konkurrenten? Die nächsten Einsätze des neuen Fahrzeuges sind noch offen.

In Portugal fährt Nuno Matos seit März mit Fiat Fullback L200-Ableger

Ein optisch ähnliches Auto aber unter dem Label "Fiat Fullback" hat im März der Portugiese Nuno Matos auf den Markt gebracht - und ist damit in der Portugisischen Meisterschaft sehr erfolgreich. Ausser der Optik haben der südafrikanische Mitsubishi und portugiesische Fiat aber nicht viel gemein, auch wenn der Fiat im Alltag lediglich als umgelabelter Mitsubishi verkauft wird. Nuno Matos will einfach nur auffallen - zuvor gewann er mehrfach mit einem selbst entwickelten Opel Mokka...

Technische Daten South Racing Mitsubishi L200 Triton Sport

Motor: Ford Coyote 5,0 Liter V8
Leistung: 352 PS / 4.800 U/Min
Drehmoment: 570 Nm / 3.900 U/Min
Top Speed: 190 km/h
Air Restrictor: 37 mm mach FIA
Getriebe: SADEV SC90 Sechsgang-Sequentiell
Kupplung: AP Twin Plate
Fahrwerk: Reiger Suspension
Differentiale: Hallspeed, Gemini CWP
Bremsen: AP, hinten Wasser-gekühlt
Abmessungen: 4.570 x 2.000 x 1.780 mm
Radstand: 2.900 mm
Leergewicht: 1.850 kg
Reifen: BF Goodrich 37—12,5 R17, 3 Ersatzräder

hs/schekahn/south racing | Fotos: South Racing, Dos Sertoes Rally, WCT-Engineering, Fedima Tyres






 

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