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Rally Kazakhstan: 20 Autos beim FIA World Cup Lauf am Start

17. May. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 588 mal gelesen
Rally Kazakhstan: 20 Autos beim FIA World Cup Lauf am Start
Der amtierende Weltmeister Jakub Przygoński aus Polen wird in Kasachstan wieder mit X-raid Mini dabei sein

Nach der "Qatar Cross Country Rally" im Februar und der "Abu Dhabi Desert Challenge" im März sollte eigentlich das "Turkmen Desert Race" den dritten Lauf zum FIA Cross Country Worldcup für Rallys stellen - doch Umstimmigkeiten mit dem turkmenischen Diktator sorgten für eine Absage der Rally. Nun stehen mit der "Rally Kazakhstan" vom 26. Mai bis 1. Juni und der "Rallye du Maroc" vom 4. bis 8. Oktober nur noch zwei Rennen im Kalender. Und die sind erneut leider nur karg besucht.

X-raid Minis dominieren das Feld in der Wüste und Steppe Kazakhstans

Lediglich 20 Autos haben zu der Wüstenrally in Kazakhstan genannt, dazu kommen einige Side-by-Sides, die (warum auch immer) bei der FIA zu den Autos gerechnet werden. Das wäre, als würde man einen Lkw mit einem Ferrari vergleichen - daher bleiben wir bei einer klaren Kategorisierung. Ein Auto ist ein Auto, ein Side-by-Side eben ein Side-by-Side.



Ein Wiedersehen gibt es mit Dakar-Sieger Nasser Al Attiyah, der als Qatari nicht in Abu Dhabi an den Start ging (die Länder sind sich nicht so dicke), aber dennoch das World Cup Ranking anführt. Wie zuvor wird Al Attiyah wieder mit Navigator Matthieu Baumel aus Frankreich und einem Toyota Hilux antreten - und ist damit in bester Gesellschaft. Neben dem Qatari gehen auch der Saudi Arabier Yazeed Al Rajhi mit dem deutschen Navigator Dirk von Zitzewitz, der Holländer Bernhard ten Brinke mit dem belgischen Beifahrer Tom Colsoul und die Kasachen Yerden Shagirov / Arslan Sakhimov mit dem in Süd Afrika und Belgien entwickelten Pickup Toyota ins Rennen.



Dominiert wird das Feld aber von den zahlreichen Autos aus der deutschen X-Raid Schmiede von Sven Quandt. Nach ihrer Premiere als "rasendes Ehepaar" in Abu Dhabi wird Dakar Legende Stéphane Peterhansel wieder mit seiner deutschen Ehefrau Andrea im Allrad-Mini um den Titel kämpfen, beide teilen sich derzeit mit Nasser Al Attiyah den 1. Platz im World Cup Ranking. Zweites "Werks"-Team sind der Pole und amtierende Weltmeister Jakub Przygonski und der deutsche Timo Gottschalk, ebenfalls im Allrad-Mini.



Dazu gesellen sich einige Kunden des deutschen Teams: Der Chilene Boris Garafulic mit dem Portugiesen Filipe Palmeiro, die Russen Denis Krotov / Dmytro Tsyro und die Turkmenen Gurbanberdi Danatarov / Rafael Gaynulin, alle im Diesel-angetriebenen Allrad-Mini. Ebenfalls mit X-raid unterwegs sind zudem die Russen Vladimir Vasilyev und Konstantin Zhiltsov, bei Ihnen weiss man allerdings nie, ob sie im (eigenen) BMW X3CC oder (eigenen) Allrad-Mini antreten. Vorsichtshalber haben sie als "BMW Mini" genannt.



Für Aufsehen sorgen drei russische Fahrzeuge: Immer wieder eine Freude ist die "Re-Inkarnation des Citroen 2CV", der russische Prototyp "G-Force Bars" mit V8-Motor. Gleich zwei Fahrzeuge sind am Start: Ex-Weltmeister Boris Gadasin startet mit seinem russischen Landsmann Dmitry Pavlov, dazu gesellen sich die Russen Viktor Khoroshavtsev und Anton Nikolaev. Das dritte Auto ist eine Rennversion des GAZ Transporters - auch "Gazelle" genannt. Das ist etwa so, als wenn man einem Mercedes Sprinter einen Porsche-Motor einbauen würde. Der Rally-GAZ wird pilotiert von den Russen Evgenii Sukhovenko und Kirill Chapaev.

Ebenfalls noch erwähnenswert sind die drei Hummer H3 / Ford F150 Prototypen (im Prinzip das gleiche Auto mit unterschiedlicher Hülle). Die in Tschechien entwickelten Fahrzeuge werden von dessen Konstrukteur und ebenfalls Ex-Weltmeister Miroslav Zapletal (mit Marek Sykora) sowie den beiden kasachischen Teams Andrej Cherednikov / Ignat Falkov und Yuriy Sazonov / Vitaliy Yevtyekhov eingesetzt.



Last but not least haben wir "die wahren Helden" der Rally - die Piloten der Klasse T2, also der seriennahen Fahrzeuge. Die entsprechen fast wirklich der Serie, entsprechend schwieriger haben es die Piloten gegen die High-End Prototypen (T1). Gleich vier Fahrzeuge, zwei Nissan Patrol und zwei Toyota Land Cruiser, sind in Kazakhstan dabei - die Teilnehmer kommen aus Qatar, Russland, Turkmenistan und dem Gastgeberland.

Insgesamt 6 Etappen stehen auf der Agenda 2019, die Längste hat 414,12 Kilometer, die Kürzeste 149,52 Kilometer. Insgesamt müssen 1.872,46 Km in Wertung gefahren werden, dazu kommen 664,39 Km Überführung, also 2.536,85 Km insgesamt. Die komplette Startliste können Sie [ HIER ] downloaden.

FIA Cross Country World Cup für Rallys - Stand nach RD-2

01) Nasser Al Attiyah (QAT) | Toyota Hilux | 30 PT
--) Stéphane Peterhansel (FRA) I X-raid Mini I 30 PT
* 03) Reinaldo Marques Varela (BRA) I Side-by-Side I 26 PT
04) Vladimir Vasilyev (RUS) I X-raid BMW I 24 PT
05) Khalid Al Qassimi (ARE) I Peugeot 3008 DKR I 21 PT
--) Yazeed Al Rajhi (SAU) I Toyota Hilux I 21 PT
* 07) Casey Currie (USA) I Side-by-Side I 17 PT
08) Aron Domzala (POL) I X-raid Mini I 16 PT
09) Yasir Seaidan (SAU) I Toyota Hilux I 12 PT
10) Bernhard ten Brinke (NLD) I Toyota Hilux I 10 PT
* --) Fedor Vorobyev (RUS) I Side-by-Side I 10 PT

* = Sidy by Sides, werden bei FIA als Auto gewertet

Quelle: hs/hs | Fotos: Archiv, Rally Kazakhstan


 

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