SUV erstmals die meistverkauften Autos in Deutschland

5. Sep. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 234 mal gelesen
SUV erstmals die meistverkauften Autos in Deutschland
PR-Kampagne von Nissan in den USA - nun sind SUV auch erstmals die meistverkauften Autos in Deutschland

Sieg auf ganzer Linie für SUV: Im August 2019 wurden erstmals am meisten SUV zugelassen. Mit 11,1 Prozent Zuwachs und nun 22,2 Prozent Markanteil überholte das SUV-Segment die Kompaktklasse, das langjährig stärkste Segment. Diese büsste 11,6 Prozent ein und liegt nun bei einem Anteil von 18,9 Prozent. Kleinwagen (13,9 Prozent/-2,4 Prozent) und Geländewagen (10,1 Prozent/-1,4 Prozent) erreichten ebenfalls zweistellige Anteilswerte.

Mit 313.748 Pkw bewegten sich die Neuzulassungen im vergangenen Monat annähernd auf dem Niveau vom August 2018 (minus 0,8 Prozent). 67,2 Prozent entfielen laut Kraftfahrt-Bundesamt auf gewerbliche und 32,7 Prozent auf private Halter.



Bei den deutschen Marken zeigten Smart (+51,7 Prozent), Ford (+27,5 Prozent) und Mercedes-Benz (+22,0 Prozent) deutliche zweistellige Zuwächse. Die Neuzulassungen von Porsche (+7,3 Prozent) und Opel (+1,5 Prozent) lagen ebenfalls im Plus, wohingegen VW (-17,1 Prozent), Audi (-10,5 Prozent) und BMW (-3 Prozent) spürbare Rückgänge verzeichneten. Mit 16,8 Prozent hielt VW auch im Berichtsmonat trotz der Einbussen den grössten Neuzulassungsanteil.

Lexus, Dacia und Hyundai legen bei den Importmarken kräftig zu

Bei den Importmarken erreichte Lexus den deutlichsten Zuwachs mit 32 Prozent, gefolgt von Dacia (+20,8 Prozent) und Hyundai (+20,4 Prozent). Zweistellig waren die Steigerungen auch bei Peugeot (+17,9 Prozent), Ssangyong (+16,7 Prozent), Skoda (+13,8 Prozent) und Citroen (+12,2 Prozent). Rückgänge von mehr als 30 Prozent zeigten sich bei Alfa Romeo (-45,1 Prozent), Nissan (-42,5 Prozent), Subaru (-42,0 Prozent) und Mitsubishi (-30,1 Prozent). Anteilsstärkste Importmarke war Skoda mit 6,2 Prozent.



Die deutlichsten Zugewinne zeigten sich trotz geringerer Anteile an den Neuzulassungen bei den Mini-Vans (+55,8 Prozent/3,0 Prozent), den Wohnmobilen (+43,6 Prozent/1,5 Prozent) und den Sportwagen (+20,6 Prozent/1,4 Prozent). Die deutlichste Einbusse zeigte sich bei der Oberklasse (-29,6 Prozent/0,7 Prozent).

Benziner und Diesel zusammen bei 91,6 Prozent, Elektro 1,6 Prozent

61,4 Prozent der Neuwagen hatten einen Benzinmotor (-2,0 Prozent), 30,2 Prozent waren Diesel (-8,2 Prozent). Dazu kommen 19.852 Hybrid-Pkw (+55,1 Prozent/Anteil: 6,3 Prozent), darunter 3120 Plug-in-Hybride (-9,1 Prozent/1,0 Prozent). Mit 5.001 Stück stiegen die Neuzulassungen von Elektroautos um 103,5 Prozent. Ihr Anteil betrug 1,6 Prozent. Mit Flüssiggasantrieb waren 976 Pkw ausgestattet (+183,7 Prozent/0,3 Prozent), die Erdgasmotoren fanden sich in 710 Pkw (-45,5 Prozent/0,2 Prozent).

hs/greifenthal/ampnet/jri | Fotos: Toyota / Skoda / BMW / Nissan


 

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